Lions Club Emmerich – Rees besucht das Friedensdorf

Seit vielen Jahren ist der Lions Club Emmerich – Rees einer der größten Unterstützer unseres Vereins und damit auch ein bedeutender Partner des Friedensdorfes Oberhausen.

Nachdem wir auch im letzten Jahr wieder eine Großspende in Emfang nehmen konnten, konnten wir am 29.April mit zahlreichen Mitgliedern der Lions das Friedensdorf in Oberhausen besuchen.

Lions Club Emmerich - Rees besucht das Friedensdorf

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Lions Beauftragte des Friedensdorfes besichtigten wir zuerst die wichtigsten Bereiche des Friedensdorfes und hatten dabei auch einen ersten Kontakt mit vielen der im Hof spielenden Kinder.

Da wir uns als Verein zur Zeit besonders für die Arbeit und den Betrieb des Behandlungsraumes des Friedensdorfes finanziell engagieren, gab es dort eine ausführliche Führung durch unseren Vorstizenden Dr. Heinz Grunwald.

Nach dem Rundgang hatten die Teilnehmer die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen alle weiteren Fragen zur Historie, der Arbeit und den Abläufen im Friedensdorf zu stellen, die durch den stellverstretenden Leiter des Friedensdorfes und die Lions Beauftragte des Friedensdorfes beantwortet wurden.

Lionsclub Emmerich-Rees unterstützt den Förderkreis – Kriegskinder e.V.

Quelle: Pressemitteilung des Lionsclubs Emmerich Rees in der RP vom 21.01.26 & NRZ vom 22.01.26

Am 16. Januar 2026 besuchte Lionspräsident Lutz Reinhart-van Gülpen zusammen mit den Lionsmitgliedern Stefan Dahms und Klaus Hegel den Förderkreis Kriegskinder e.V. in der Societät in Emmerich am Rhein, um sich über die Arbeit und die augenblickliche Situation des ehrenamtlichen Vereins zu informieren. Mitgebracht hatte der Lionspräsident einen Scheck in Höhe von 19.200 Euro, der symbolisch an den ersten Vorsitzenden des Förderkreises, Dr. Heinz Grunwald, übergeben wurde.

Lionsclub Emmerich-Rees unterstützt den Förderkreis - Kriegskinder e.V.

Schon seit Jahren unterstützt der Lionsclub Emmerich-Rees, unter anderen aus den Einnahmen des Adventskalenders, den Förderkreis Kriegskinder. Bis zur Insolvenz des Emmericher Krankenhauses wurden jährlich fünfzehn bis zwanzig Kinder aus allen Krisenregionen der Welt in der Emmericher Handchirurgie von Dr. Grunwald und seinem Team operiert. Dabei wurden vor allem schwere Brandverletzungen und Fehlbildungen behandelt, die in den Heimatländern der Kinder nicht operiert werden können.

Beindruckend sei, wie viel Lebensfreude diese Kinder mitbrächten. „Dieses Lachen der Kinder fehlt leider seit der Insolvenz des Emmericher Krankenhauses, da seitdem so gut wie keine Operationen mehr möglich waren“, wusste Stefan Hoymann vom Betreuerteam des Förderkreises zu berichten. „Gerade drei Kinder konnten in dieser Zeit behandelt werden.“, informierte Dr. Grunwald. Sowohl der Förderkreis Kriegskinder als auch der Lionsclub Emmerich-Rees hegen allerdings die Hoffnung, dass bald die Behandlung von Kriegskindern wieder möglich sein wird. Gespräche mit der Geschäftsführung des Emmericher Krankenhauses würden bereits geführt.Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen im Emmericher Krankenhaus davon zu überzeugen sind, dass mit der Behandlung der Kriegskinder nicht nur Gutes getan wird, sondern dies auch ein positives Aushängeschild für das Emmericher Krankenhaus sei.

Die Kinder werden zur Behandlung aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflogen. Sowohl während der Vorbereitung als auch während der Nachbereitung der Operationen, sind die Kinder im Friedensdorf Oberhausen untergebracht. Dort wurde inzwischen mit Hilfe des Förderkreises ein Behandlungszentrum mit operativem Eingriffsraum errichtet, welches die medizinische Behandlung auf höchstem Niveau ermöglicht. In diesem Behandlungszentrum sind kleine bis mittlere Operationen möglich, die keinen stationären Aufenthalt erfordern.“Auf die technisch hervorragende Ausstattung sind sogar einige Krankenhäuser neidisch.“, berichtete Hajo Frücht vom Förderkreis. Zahlreiche der dort stattfindenden  Operationen werden von Herrn Dr. Grunwald und Team durchgeführt. Durch diese regelmäßige Präsenz im Friedensdorf  zeigt sich die Notwendigkeit  von Anschaffungen, Verbrauchsgütern und der Erweiterung der technischen Ausstattung. Auch hierbei hilft der Förderkreis Kriegskinder mit den erhaltenen Spenden.

Nach dem die Kinder wieder genesen sind, fliegen sie wieder in ihre Heimatländer zurück. Mit strahlenden Augen wusste Stefan Hoymann von einem Jungen zu berichten, der zu Beginn der Behandlung sich nur auf einem Rollbrett liegend fortbewegen konnte, der inzwischen in seiner Heimat wieder mit Gehhilfen laufen könne.

„Durch die Operationen und die Unterbringung entstehen pro Jahr im Normalfall Kosten von etwa 30.000 Euro.“, wusste Elmar Fischbach, der beim Förderkreis für die Finanzen zuständig ist. „Ich bin froh, dass wir mit unserer Spende die wichtige Arbeit des Förderkreises Kriegskinder unterstützen können.“, freute sich Lionspräsident Lutz Reinhart-van Gülpen.

Seniorengruppe radelt für kranke Kriegskinder: 1200 Euro für den Förderverein 

Seniorengruppe radelt für kranke Kriegskinder: 1200 Euro für den Förderverein 

Im Senioren Café in Emmerich  überreichten Mitglieder der  Fahrrad-Seniorengruppe ihre Spende an Dr. Heinz Grundwald (4.v.l) und Stefan Hoymann (3.v.l) vom Förderkreis Kriegskinder e.V.

Die Fahrrad-Seniorengruppe +60 aus Emmerich hat am Sonntag, den 23.11.2025 eine Spende von 1200 Euro an den Förderverein Kriegskinder e.V. überreicht. Seit über 25 Jahren treten die engagierten Radfahrer wöchentlich für diesen guten Zweck in die Pedale. Die Radtouren der Gruppe, die jedes Jahr von Mai bis Oktober stattfinden, sind mittlerweile zu einer festen Institution geworden.

Die feierliche Übergabe fand in Anwesenheit der beiden Vorsitzenden, Dr. Heinz Grunwald und Stefan Hoymann, statt. Dabei würdigte Dr. Grunwald die langjährige und wertvolle Unterstützung durch die Seniorengruppe. Die Spende kommt dem Friedensdorf Oberhausen zugute, das mit dem Geld bei der Behandlung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten unterstützt wird. 

Großspende der Tripunctatum Stiftung nach Stiftungsauflösung

Der Förderkreis Kriegskinder e.V. Emmerich bedankt sich bei Herrn Viktor Weyers, der nach Auflösung seiner Stiftung Tripunctatum das verbleibende Kapital in Höhe von rund 40.000 € dem Förderkreis für die medizinische Behandlung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zur Verfügung gestellt hat.

Die Stiftung Tripunctatum hat nach 22 Jahren ihre Arbeit eingestellt, da keine Kooperationspartner zur Fortführung von Projekten wie dem Therapeutischen Reiten für behinderte Kinder mehr zur Verfügung standen.

Der Förderkreis kann leider zurzeit, auf Grund der aktuellen Situation im Willibrord Spital, keine Operationen in Emmerich durchführen. Wir hoffen und arbeiten daran, in Zukunft auch in Emmerich wieder Kinder im Krankenhaus operieren und stationär behandeln zu können.

Leider sind aufgrund der zunehmenden Mittelkürzungen im Gesundheitssystem viele Krankenhäuser in Deutschland nicht mehr in der Lage, kostenfreie Operationen bei den Kindern aus dem Friedensdorf Oberhausen durchzuführen, und mußten so ihre Hilfe reduzieren bzw. einstellen. Aus diesem Grund betreibt das Friedensdorf seit 2021 einen Eingriffsraum, in dem regelmäßig kleinere Operationen bei den Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten durchgeführt werden. Dadurch konnte die Zahl der operierten Kinder wieder deutlich erhöht werden. Die zahlreichen dort tätigen Ärzte führen die Operationen ehrenamtlich durch, die Instrumentarien und Verbrauchsgüter hierfür müssen jedoch angeschafft werden.

Der Förderkreis Kriegskinder hat sich von Anfang an bei den erheblichen Anschaffungskosten für die Einrichtung und den Kosten für die Verbrauchsgüter beteiligt und will dies auch in Zukunft tun. Weitere Anschaffungen von dringend benötigtem Instrumentarium sowie Mithilfe bei der Deckung der Verbrauchsmaterialkosten für die anstehenden Operationen sind geplant.

Die großzügige Spende der Tripunctatum Stiftung wird deshalb unter anderem zur Kostendeckung der Arbeit des Behandlungsraumes im Friedensdorf eingesetzt und leistet so einen significanten Beitrag zur Sicherstellung und Ausweitung der aktuellen Arbeit im Behandlungsraum und der Arbeit des Förderkreises Kriegskinder e.V..

Wir sagen Herrn Weyers und allen Mitgliedern der Stiftung nochmals ganz herzlichen Dank für ihre großzügige Spende.

Jahreshauptversammlung des „Förderkreis Kriegskinder e.V.“ 2025

Am 20.05.2025 fand die Jahreshauptversammlung des „Förderkreis – Kriegskinder e.V.“ im Aldegundisheim statt.

Anwesend: 18 ordentliche Mitglieder

1. Bericht des Vorstandes

Herr Dr. H. Grunwald berichtet über die aktuelle Zusammenarbeit mit dem Willibrord-Spital in

Emmerich. Im Jahr 2024 wurde lediglich ein 11jähriger Junge aus Afghanistan mit schweren

Verbrennungen an der linken Hand erfolgreich stationär behandelt.

Durch die drohende Insolvenz des Willibrord-Spitals konnten alle weiteren Behandlungen der

Kinder nicht mehr im Willibrord-Spital durchgeführt werden.

Laut Auskunft der Krankenhausführung dem Vorstand gegenüber wird erwartet, dass 2026 mit

der stationären Behandlung wieder begonnen werden könnte.

Zwischenzeitlich wurde eine große Anzahl an kleineren und auch größeren Eingriffen im

Behandlungsraum im Friedensdorf Oberhausen durchgeführt, die eine stationäre Nachbehandlung

nicht erforderlich machen. Dafür ist eine nicht unerhebliche Menge an Verbrauchsmaterial

erforderlich; für die der Förderkreis einen finanziellen Beitrag leistet.

2. Bericht des Kassenwartes

Der Förderkreis hat im April 2024 vom Finanzamt Kleve erneut einen Freistellungsbescheid

erhalten. Dieser berechtigt für weitere fünf Jahre Spendenquittungen auszustellen. Herr Dr.

W. Unland berichtete über die Kassenlage. Die finanzielle Situation des Vereins ist auskömmlich.

Es bleibt festzustellen, dass die Mitgliederzahl des Förderkreises sinkt. So waren es 2020

noch 220 Mitglieder, aktuell 178 Förderer. Neben den Mitgliedsbeiträgen finanziert sich der

Verein vorrangig aus Spenden anlässlich von Geburtstagen, Todesfällen und anderen

Anlässen. Besonders zu erwähnen ist diesmal die Großspende vom Lion’s Club in Höhe von

€ 12.000,–. Ca. 95% der Einnahmen fließen direkt in die Behandlung der Kinder.

3. Neuwahlen des Vorstandes und des Kassenprüfers

Herr Dr. Werner Unland als Kassenwart und Herr Ha-Jo Frücht für die Öffentlichkeitsarbeit

stehen dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Der Vorstand dankt beiden für ihre jahrelange,

engagierte Mitarbeit.

Die Neuwahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

Herr Dr. Heinz Grunwald wird als 1. Vorsitzender des Vereins im Amt bestätigt.

Als 2. Vorsitzender wird Herr Stefan Hoymann bestätigt.

Zum neuen Kassenwart wird Herr Elmar Fischbach gewählt.

Kassenprüfung erfolgt erneut durch Herrn Decreßin

Als Schriftführerin wird Frau Maud Marx bestätigt.

Zum erweiterten Vorstand gehören erneut die Beisitzer: Frau Ulla Bauditz, Herr Klaus Benning und Herr Klaus Frentjen an. 

Öffentlichkeitsarbeit: wird von Herrn Stefan Hoymann koordiniert.

Internetauftritt: Herr Elmar Fischbach

4. Bericht über Aktivitäten im Vorjahr und Plan für das laufende Jahr

Der Förderkreis setzt seine Arbeit fort. Die vorhandenen finanziellen Mittel werden zur

Unterstützung des Friedensdorfes genutzt. Anfang 2026 wird erneut mit der Geschäftsführung

des Willibrord-Spitals über die weitere Zusammenarbeit gesprochen.